Django PlakatSchwarz wie Nigger, Weiß wie Rassisten und Rot wie Blut, diese Hauptattribute zeichnen den Kern von Quentin Tarantino's Streifen "Django Unchained". Ja genau, Schwarz, Weiß und Blut, daraus entsteht ein Western, der als hochpolitisch eingestuft werden muss.

Hier geht es um ein Kapitel Amerikanischer Geschichte, in der Skalverei völlig legal war. Der Film behandelt eine Zeit, in der Menschen wie Ware gehandelt, gedemütigt und getötet werden durften, nur weil ihre Hautfarbe Schwarz ist. Tarantino rechnet mit dieser Vergangenheit gnadenlos ab. Genauso kaltblütig, wie die Weißen brutal waren. In einem Film, der einerseits amüsiert, anderseits zum Nachdenken zwingt und in dem keinesfalls an Brutalität gespart wird.

Schlussmacher PlakatSchon mal Schluss gemacht? Ja klar, das kommt schon mal vor, aber so richtig Freude bereitet das nicht zwingend. Das Geflenne, Gekreische oder Gezicke nervt doch dabei wie die Pest. Darum gibt's den „Schlussmacher", eine Agentur, die das professionell übernimmt, besser gesagt abwickelt. Gegen Honorar natürlich und Happy-End-Box inklusive.

So kurios das Thema auch klingen mag, so kurios ist es auch. Als Hauptdarsteller, Regisseur und Produzent hat Matthias Schweighöfer sämtliche Register gezogen, und eine geniale Komödie in die Kinos gebracht. Als Paul, der „Schlussmacher" übernimmt er den Job des finalen Nachrichtenüberbringers mit Bravour, in aalglatter, karrieregeiler Juppie-Manier.

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